Das Savoir-faire von Longchamp, französischer Lederwarenhersteller seit 1948

Leder – ein Material, das bei Longchamp schon immer verwendet wurde – ist der Kern des Savoir-faire der Maison. Von mit Leder ummantelten Pfeifen über Kleinlederwaren und Koffer bis hin zu Taschen: Die Expertise und das Know-how von Longchamp drücken sich in der meisterhaften Verarbeitung edler Leder aus. Longchamps Erfolg ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass es die erste Maison war, die Pfeifen mit weichem Leder umhüllte und ihnen damit eine persönliche Note verlieh. Die Ummantelung ist eine raffinierte und präzise Technik, die einem Objekt eine schützende zweite Haut verleiht, die sich mit Leichtigkeit anschmiegt. Diese fast fusionale Verbundenheit ist die wahre Signatur aller Longchamp Lederwaren. Sie basiert auf Emotionen und verleiht der Beziehung zu dem Objekt eine sinnliche, haptische und hautnahe Dimension. Entdecken

JUCHTENLEDER

Juchtenleder ist ein geprägtes Vachetteleder und wird für die ikonische Linie Le Pliage verwendet. Die rautenförmige Narbung sowie die Patina mit Vintage-Effekt sind von russischen Rentierhäuten inspiriert, die an Bord eines vor zwei Jahrhunderten gesunkenen Schiffes gefunden wurden. 1973 wurden einige dieser versunkenen Häute wiederentdeckt, was Longchamp dazu inspirierte, sie zu reproduzieren. Seit 1993 ist das Leder zum Markenzeichen der Linie Le Pliage geworden. Heute stammt das Leder aus zwei erfahrenen Gerbereien in Brasilien und Italien, die seit langem Partner von Longchamp sind. Beide sind mit dem Zertifikat „LWG Gold“ ausgezeichnet, der höchsten Zertifizierungsstufe in der Lederbranche.

DIE GERBUNG

Die Partnergerbereien von Longchamp verwenden leistungsstarke Wasseraufbereitungssysteme. Im Hinblick auf die Kreislaufwirtschaft werden die Nebenprodukte des Gerbereiprozesses oft direkt von der Gerberei wiederverwendet oder über Dritte recycelt. Die Herstellung gesunder, qualitativ hochwertiger Produkte stand bei Longchamp schon immer an erster Stelle. Die Marke tut alles, um sicherzustellen, dass ihre Produkte sicher sind und keine Chemikalien enthalten, die sich schädlich auf die Gesundheit von Kunden oder Mitarbeitern auswirken könnten. Longchamp greift auf die Expertise einer unabhängigen Organisation, der Leather Working Group, zurück, um die Gerbereien bei einem Umweltzertifizierungsprozess zu unterstützen. Im Jahr 2020 wurden bereits 90 % der Ledereinkäufe des Unternehmens bei LWG-zertifizierten Gerbern durchgeführt, mit dem Ziel, bis 2023 100 % zu erreichen.

WOHER STAMMT DAS VON LONGCHAMP VERARBEITETE LEDER?

Das von Longchamp verarbeitete Leder stammt von Tieren aus Europa, Afrika und Südamerika. Longchamp stellt sicher, dass die erforderliche Tierhaltung nicht zur Abholzung von Wäldern beiträgt, vor allem nicht im Amazonas-Regenwald. Die Felle werden von den besten Gerbern in Frankreich, Italien, Portugal, Spanien, den Niederlanden, England, Uruguay und Brasilien verarbeitet.

WIRD FÜR LONGCHAMP-KOLLEKTIONEN PELZ VERARBEITET?

Das Haus verzichtet bei der Fertigung seiner Kollektionen mittlerweile auf die Verwendung von Pelzen exotischer Arten oder Pelztiere. Artenvielfalt, Wildtiere, exotische Arten und Tiere liegen Sophie Delafontaine, Artistic Director, sehr am Herzen, daher hat sie deren Verwendung in den Longchamp-Kollektionen verboten. Das Leder, das Longchamp in der Fertigung seiner Produkte verwendet, stammt von Tieren, sowohl Schafen als auch Rindern, die als Nahrungsmittelquelle gehalten werden.

 

 

 

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