Wo werden Longchamp-Produkte gefertigt?

Seit der Gründung hat das Haus Longchamp sechs Fertigungsstätten in Westfrankreich (in den Regionen Mayenne, Vendée, Maine-et-Loire und Orne) eröffnet. Seit über 70 Jahren bewahren höchst qualifizierte Männer und Frauen das Fachwissen über Lederwaren dieses Familienunternehmens. Im Jahr 2019 sind über 800 Menschen in mehr als 28 kleinen Werkstätten tätig. Alle Handwerker in diesen Werkstätten verfügen über seltenes Fachwissen. Zusätzlich zu diesem industriellen Netzwerk betreibt das Haus zwei Fertigungsstätten im Ausland, und zwar in Tunesien und auf Mauritius. Außerdem arbeitet die Marke eng mit Partner-Werkstätten in Frankreich, China, Rumänien und Marokko zusammen. Ganz gleich, wo sich die Werkstätten befinden: das Etikett „Made by Longchamp“ garantiert eine beständig hohe Qualität bei der Fertigung der Markenprodukte, die alle demselben Qualitätsstandard entsprechen. Zudem praktiziert Longchamp Transparenz. Auf den Etiketten in den Taschen wird für jedes Modell angegeben, in welchem Land es gefertigt wurde.

Weshalb verbindet Longchamp Qualität mit Verantwortung gegenüber der Umwelt?

Jeder fähige Handwerker möchte, dass sein Produkt langlebig ist, und dafür steht auch Longchamp. Das ist die erste Verantwortlichkeit des Hauses gegenüber der Umwelt: Wir stellen sicher, dass Kunden ihre gekauften Artikel lange benutzen, sie pflegen und weitergeben können. Longchamp fühlt sich für seine Produkte auch dann noch verantwortlich, wenn sie schon lange in den Händen der Kunden sind. Daher ist das Haus stolz darauf, zu gewährleisten, dass die Produkte, wann immer möglich, repariert werden können. Daher steht jedem Kunden ein Reparaturservice zur Verfügung. Pro Jahr werden 40.000 Produkte repariert und manche davon sind schon sehr alt. Nicht nur die Kunden sind zufrieden, wenn wir uns um abgenutzte oder unabsichtlich beschädigte Produkte kümmern, sie wiederherstellen und die Lebensdauer um mehrere Jahre verlängern, wir schonen dabei auch die Umwelt. Longchamp vertrat schon immer die Ansicht, dass ein schönes Produkt reparierbar sein sollte und dass man stolz darauf sein kann, wenn man ihm eine zweite Chance gibt.

Woher stammt das von Longchamp verarbeitete Leder?

Das von Longchamp verarbeitete Leder stammt von Tieren aus Europa, Afrika und Südamerika. Longchamp stellt sicher, dass die erforderliche Tierhaltung nicht zur Abholzung von Wäldern beiträgt, vor allem nicht im Amazonas-Regenwald. Die Felle werden von den besten Gerbern in Frankreich, Italien, Portugal, Spanien, den Niederlanden, England, Uruguay und Brasilien verarbeitet.

Wird für Longchamp-Kollektionen Pelz verarbeitet?

Das Haus verzichtet bei der Fertigung seiner Kollektionen mittlerweile auf die Verwendung von Pelzen exotischer Arten oder Pelztiere. Artenvielfalt, Wildtiere, exotische Arten und Tiere liegen Sophie Delafontaine, Artistic Director, sehr am Herzen, daher hat sie deren Verwendung in den Longchamp-Kollektionen verboten. Das Leder, das Longchamp in der Fertigung seiner Produkte verwendet, stammt von Tieren, sowohl Schafen als auch Rindern, die als Nahrungsmittelquelle gehalten werden

Ist die Gerbung des Leders für Longchamp umweltfreundlich?

Longchamp arbeitet mit Gerbereien zusammen, die leistungsstarke Wasseraufbereitungssysteme verwenden. Gemäß der Kreislaufwirtschaft werden die Nebenprodukte der Gerbung häufig direkt von den Gerbereien weiterverwendet oder mithilfe von Drittparteien recycelt. Gesunde und qualitativ hochwertige Produkte waren für Longchamp immer ein essenzieller Bestandteil der Fertigung. Die Marke engagiert sich stark dafür, sichere Produkte zu fertigen, die frei von Chemikalien sind, die der Gesundheit der Kunden oder Mitarbeiter des Hauses schaden könnten.

Wie gut kennt Longchamp seine Zulieferer und Unterauftragnehmer?

Die Beziehung zwischen Longchamp und den diversen Zulieferern der Lieferkette baut auf Loyalität. Das Haus hat stabile Partnerschaften mit seinen Zulieferern für Leder, Textilien, Schnallen, Zubehör und Verpackungsmaterial geschaffen. Viele davon arbeiten seit über 30 Jahren mit dem Haus zusammen. Diese langfristige Zusammenarbeit garantiert eine beständige Produktion und nachhaltige Produktqualität. Wie auch Longchamp selbst sind diese Zulieferer Familienbetriebe. Das Haus unterhält engen Kontakt mit seinen Zulieferern. Dank dieser auf Vertrauen und gegenseitigen Respekt aufbauenden Beziehungen kann Longchamp Verantwortung gegenüber der Umwelt im gesamten Fertigungszyklus übernehmen.

Was unternimmt Longchamp zur abfallreduktion?

Das Haus setzt auf einen Prozess des ständigen Fortschritts und Verbesserung hinsichtlich des Abfallmanagements in seinen weltweiten Werkstätten, Boutiquen und Niederlassungen. Die Abfallverwertungsrate ist einer der Leistungsindikatoren, der von der Abteilung für Qualität und Umwelt des Hauses überwacht wird. Longchamp verzichtet auf Plastikfolie bei seinem Verpackungsmaterial für Artikel – z. B. bei Taschen, Pochetten und Boxen – wodurch diese Produkte recycelbar sind. Hinsichtlich Verpackungsmaterial und Papier bevorzugt Longchamp FSC-zertifizierte Materialien. Dabei handelt es sich um ein Umweltgütesiegel, das nachhaltige Waldwirtschaft, das Wohlergehen der Waldarbeiter, den Schutz der Artenvielfalt und den Schutz der Rechte der indigenen Bevölkerungsgruppen garantiert. Wann immer möglich, recycelt die Marke diverse Materialien wie Reste von Leder, Textilien, Paletten, Karton, Plastik, Papier usw., damit diese wiederverwertet werden können. Eigene Teams bemühen sich um Partnerschaften mit diversen Organisationen, um innovative Recycling-Lösungen zu entwickeln. Zudem erforschen die Entwicklungs- und Produktionsteams die Verwendung recycelter Materialien für die Kollektionen.

Welche Maßnahmen trifft Longchamp, um seinen Energieverbrauch und die CO2-Emissionen zu senken?

Um übermäßige elektrische Beleuchtung zu vermeiden, sind die Longchamp-Werkstätten so konzipiert, dass sie so viel Tageslicht wie möglich hineinlassen. Das Haus setzUm übermäßige elektrische Beleuchtung zu vermeiden, sind die Longchamp-Werkstätten so konzipiert, dass sie so viel Tageslicht wie möglich hineinlassen. Das Haus setzt auf innovative Isolierungs-, Heiz- und Klimatechniklösungen, um seinen Stromverbrauch zu senken. Alle Longchamp-Boutiquen stellen schrittweise auf LED-Beleuchtung um, um den Stromverbrauch und die Hitzeentwicklung zu reduzieren. Für ein internationales Unternehmen wie Longchamp ist der Lufttransport von sowohl Passagieren wie auch Fracht ein wesentlicher Faktor bei Treibhausgasemissionen. Um die Auswirkungen davon zu reduzieren, verzichten alle Longchamp-Mitarbeiter weltweit bei Reisen unter 4 Stunden auf Flüge und nehmen stattdessen den Zug. Gleichzeitig entwickelt das Unternehmen Telearbeits- und Videokonferenzlösungen, um die Notwendigkeit des Reisens zu verringern. Beim Warentransport bevorzugt Longchamp den Seeweg – da diese Art des Transports die umweltfreundlichste Lösung ist – und schränkt den Lufttransport so weit wie möglich ein. In Bezug auf den Straßengüterverkehr bevorzugt das Haus Dienstleistungsanbieter, die versuchen, ihren Fußabdruck mittels Hybrid-, Elektro- und Erdgasfahrzeugen zu reduzieren.